Über mich

 

  • aktive Reiterin seit 1990
  • Pferdebesitzerin seit über 16 Jahren
  • eigener Privatstall seit 2008
  • ausgebildete Tierheilpraktikerin
  • geprüfte Pferdetherapeutin

Die Liebe zu Pferden wurde mir schon in die Wiege gelegt. Ab dem Alter von 5 Jahren bekam ich dann endlich regelmäßig Reitunterricht, trieb mich in jeder freien Minute in Ställen herum oder verschlang ein Pferdebuch nach dem anderen.

Meine Reitausbildung erfolgte klassisch und streng nach H.Dv.12.. Das bedeutete in meinem Fall, es wurde penibel Wert auf einen zügelunabhängigen, balancierten Sitz gelegt. Runde um Runde wurde ohne Zügel und Bügel getrabt, leicht getrabt, galoppiert oder Gymnastikreihen überwunden. Ich habe mich nie beklagt, weil ich einfach nur reiten wollte und heute bin ich froh, dass mein Einstieg in den Reitsport genauso ausgesehen hat. Über die Jahre und nach dem einem oder anderen Turnier bildete sich meine Vorliebe für die „schwierigen“ Pferde heraus. So kam ich im Alter von knapp 15 Jahren zu meinem ersten eigenen Pferd.

Eine bayrische Warmblutstute, die fast ausschließlich zu Jagden geritten wurde, weil sie diese gewann, für den Schulbetrieb aber untauglich war. Sie war schon mit 6 Jahren derart verheizt, dass sie niemand mehr reiten wollte. Schon bei unserem ersten Aufeinandertreffen war mir klar, dass sich hinter der übersensiblen, hypernervösen Fassade keine unberechenbare Rakete verbarg, sondern einfach ein nicht verstandenes Seelchen mit gebrochenem Vertrauen in die Menschen. Sobald sie Stress bekam und dazu gehörte nicht viel, rannte sie los, immer schneller, bis sie schließlich stürzte.

Das war mein Einstieg in die Bodenarbeit. Ich begann mich intensiv mit Themen wie Vertrauensarbeit, Verhalten, Körpersprache und gewaltfreier Interaktion mit Pferden zu beschäftigen und studierte die Arbeit von beeindruckenden Pferdemenschen. Allen voran Linda Tellington-Jones und GaWaNi Pony Boy. Der Indianer, der immer wieder betont, wie wichtig es ist Pferde zu beobachten und deren Verhalten zu studieren. Bis einen die körpersprachliche Kommunikation in Fleisch und Blut übergegangen ist. Die süße, kleine Amerikanerin, die so körper- und berührungsbetont arbeitet. Ich kann nur empfehlen, sie sich live anzuschauen, wer die Möglichkeit dazu hat. Allein die Ausstrahlung, wie Pferde auf ihre Anwesenheit reagieren, ist sensationell.

Über die Jahre nahm ich immer wieder mit großer Ambition an den verschiedensten Lehrgängen/ Kursen/ Vorträgen teil. Dabei habe ich erkannt, dass es weniger die speziellen Methoden an sich sind, die zu echtem Erfolg führen. Vielmehr ist es die Fähigkeit des Trainers, Verhalten und Wesen des jeweiligen Individuums Pferd lesen und verstehen zu können, um dann die besagten Techniken individuell anwenden zu können. Gleiches gilt übrigens für die Betrachtung des Reiters. Ein guter Trainer/Therapeut wird immer auf die Belange, Befindlichkeiten, Voraussetzungen seines Schülers eingehen und ihn somit auf seinem Weg, besser zu werden, unterstützen. 

Als es nach dem Fachabitur hieß, eine „vernünftige“ Arbeit anzustreben, begann ich eine Ausbildung in der IT-Branche. Aber es stand für mich nie zur Diskussion die Passion Pferd ad acta zu legen, zumal die Arbeit mit meiner Stute schon damals erhebliche Früchte getragen hatte. Sie hatte sich zu einem vertrauensvolles Pferd entwickelt, das selbst in den stressigsten Situationen mit Kopf und Körper bei mir bleibt und sich trotz größter Aufregung nie den Weg der panischen Flucht wählt. Sowohl vom Boden als auch vom Sattel aus. Schnell ist sie bis heute, nur eben kontrollierbar.

In den ersten Jahr als Pferdebesitzerin hatte ich zudem erkennen müssen, dass das Sprichwort: „Nur in einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist“, viel Wahrheit steckt. Da ich nicht nur bei Pferden, sondern auch am eigenen Leib die heilsame Wirkung der Osteopathie und diverser Naturheilverfahren erlebt hatte, fing ich an, mich im veterinärmedizinischen Umfeld weiter zu bilden. So machte ich nebenberuflich eine Präsenzausbildung zum Tierheilpraktiker bevor ich die Ausbildung zur Pferdetherapeutin an der Schule für tiernahe Therapie in Hassfurt mit erfolgreich bestandener Prüfung absolvierte. Auch hierbei habe ich mich bewusst für eine Schule entschieden, bei der großer Wert auf kleine Gruppen und damit sehr viel Praxiserfahrungen gelegt wird. Fühlen lernt man eben nur durch Fühlen!

Neben der Osteopathie und Physiotherapie für Pferde habe ich mich über die Jahre v.a. in den Bereichen Biomechanik, Unterrichtsmethodik, Cranio-Sakrale-Therapie, Faszientherapie, Lymphdrainage, Blutegeltherapie, Trainingstherapie und Kinesio-Taping weitergebildet.

Ich liebe Menschen und Pferde und meine ganz besondere Leidenschaft gilt deren Bewegungsapparat. Im Speziellen der Biomechanik (bewegte Anatomie), den Therapiemöglichkeiten (v.a. Osteopathie und Trainingstherapie), und der medizinischen Reitlehre (Zusammenspiel der Biomechanik von Pferd und Reiter). Während andere Menschen abends vor dem Fernseher sitzen, studiere ich, mit nicht enden wollender Begeisterung, Fachbücher. Und ich liebe es! Menschen und deren Pferden zur Seite zu stehen und ihnen zu helfen, um ihr (Zusammen-)Leben gesünder und glücklicher zu gestalten, das ist mein Ziel.

Selbst Pferdebesitzerin weiß ich, dass man zunächst wissen möchte, mit wem man es zu tun hat, bevor man denjenigen an sein Pferd lässt. Aus diesem Grund biete ich Ihnen die Möglichkeit, mich kostenlos und unverbindlich kennen zu lernen. Entweder direkt bei Ihnen am Stall (Weitere Informationen zu diesem Angebot erhalten sie entweder bei mir  persönlich oder auf meiner facebook-Seite "Pferdetherapeutin Carina Patzer") oder Sie sehen sich einfach ganz bequem mein Vorstellungsvideo auf YouTube an (online ab Mitte Februar 2017).

Für persönliche Referenzen stelle ich für Sie gerne den Kontakt zu einem meiner Klienten in Ihrer Nähe her. 

 

Wie schon erwähnt, ist es mir ein großes Anliegen mein Wissen aktuell zu halten und stetig auszubauen. Deshalb nehme ich regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil.

Ausblick: 

In den kommenden Monaten werde ich mir verschiedene Fähigkeiten offiziell beurkunden zu lassen. Dazu gehört das Ablegen diverser Abzeichen, u. a. RA 3 mit Zusatzprüfung Geländereiten und Trainer C Basis-/Leistungssport. Außerdem werde ich an verschiedenen Lehrgängen teilnehmen, um die Qualität meiner Beritt-/Trainingseinheiten, weiterhin zu gewährleisten und darüberhinaus stetig zu verbessern.

Mein Stütchen fällt altersbedingt für derartige Veranstaltungen aus. Stattdessen nehme ich auf Wunsch auch gerne Kundenpferde mit, um mit ihnen die Lehrgänge zu absolvieren. Die Berittvergütung entfällt dabei für die Dauer des gesamten Lehrgangs. Es fallen lediglich die Unterbringung und gegebenenfalls der Transport des Pferdes/der Pferde an. Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.